Ausführliche Informationen zu den Galerien




Info1.....................Bachforellen-Pirsch
Info2.....................Meerforelle im Bach
Info3................................Lachsfischen
Info4..............Meerforelle an der Küste
Info5.............Umwelt - Gewässerpflege
Info6..............................Fjell-Wandern




Aufnahme von Jürgen Z.
wo die Lachse springen - Abendstimmung in Norddeutschland


Bachforellen-Pirsch

Für mich ist es die schönste und entspannendste Art zu Fischen. Es gibt nichts schöneres als im April / Mai an der Au entlang zu laufen und zu sehen, wie die Natur erwacht. Man kann die Natur richtig wahrnehmen, die Vögel singen hören, das Grünwerden der Bäume erleben, das Auftauchen der ersten Insekten erleben, sich die Sonne auf den Pelz brennen lassen und frisches Gras riechen.


In der Heide
Warten auf den Schlupf

Und wenn man Glück hat, sieht man vielleicht auch die ersten Fische nach den Fliegen steigen und man ist ganz zappelig und aufgeregt um ihn auf die Trockenfliege zu bekommen. Und selbst wenn man nur seine Rute spazieren trägt, ist so ein schöner Tag eine Bereicherung und gut für die innere Ruhe, denn in der Ruhe liegt die Kraft.


in der Heide

In der Heide - wie die Bilder sich doch gleichen - Danke Lars


Ich bin in der glücklichen Lage an ca. 150 km Flusslauf von mehreren geschlossenen Vereinsgewässern und Privat-Strecken, sowohl in Dänemark als auch in Schleswig-Holstein, meiner Passion nachzugehen. Ein besonderer Vorteil ist dabei auch noch, wenn man während der Woche ans Wasser fahren kann, dann ist es nämlich besonders ruhig und dieses ist absolut wichtig, um die scheue Bachforelle überlisten zu können.

in der Heide

In der Heide - Mit freundlicher Genehmigung von Lars Østergaard Jensen


Wenn erst 10 Leute vor einem am Wasser rumgetrampelt haben, kann man es es getrost vergessen. Es gibt sie noch, die Gewässer wo man einen guten Fisch fangen kann, aber sie sind extrem rar und schwer zugänglich und das ist auch gut so. Diese Gewässer brauchen keine Reklame, oder sie wären nicht was sie heute sind.


an meiner Au
ein herrlicher Morgen in Jütland

Extrem wichtig ist ein schonender verantwortungsvoller Umgang mit den verbliebenen Ressourcen. Damit meine ich, Fly Only, Widerhakenlos und minimalste Entnahmen. Meine Philosophie lautet daher, nur wer etwas für den Fortbestand der Fische leistet, darf auch mal einen entnehmen. Dieses mache ich auch hin und wieder, aber die Auswahl ist sehr selektiv und die Grössten dürfen meistens sowieso weiter schwimmen. Diese Art von selektivem C&R wird z.B. in Dänemark sehr gerne gesehen und von den Vereinen auch empfohlen, gilt aber bei uns in Deutschland zur Zeit leider immer noch als fragwürdig.


released
released

Wer heute einen guten Fisch fangen möchte, der ist auf die gut gemanagten zugänglichen Gewässer mit limitierter Fischerzahl und den angesprochenen Restriktionen angewiesen. Davon gibt es ja noch einige, jedoch sind diese nicht gerade billig und meist nur über lange Anfahrten zu erreichen. Das Fischen an überlaufenen Gewässern oder Gewässern an denen alle Angelarten erlaubt sind, bringt eh keinen Spass und führt auch meistens nicht zu dem erwarteten Erfolg. Das beste Gewässer ist nichts wert, wenn hier all zu viele mit allem herum rödeln, daher sollte man sie zu Fliegenstrecken mit den erwähnten Restriktionen umfunktionieren.


und tschüss
und tschüss

Aber es müssen ja nicht immer Salmoniden sein, auch die anderen Fische lassen sich mit Trockenfliege, Nymphe und Streamer fangen und können Freude bereiten. Diese Fische lassen sich in fast allen Gewässern fangen und sind auch weniger empfindlich. Einen Aland von 2 kg oder einen schnell steigenden Hasel mit der Trockenfliege zu fangen ist ebenfalls sehr anspruchsvoll.

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Meerforelle im Bach

Meine Meerforellenfischerei im Bach findet hauptsächlich in den Gewässern Schleswig-Holsteins, sowie in den dänischen Auen statt. Schwerpunktmässig auf die Überspringer im April und dann wieder im August/September. Ja, meine Saison ist sehr eingeteilt, denn März/April ist für die Meerforelle an der Küste reserviert, dann April bis Juni Trockenfliege und danach Juni/Juli Jagd auf Lachse.

Im Oktober ist dann noch etwas Zeit für Äschen über. Mit diesem Monat endet meine aktive Fischerei bis etwa Ende Februar und man kann sich anderen schönen Dingen zuwenden. Aber gerade in dieser Zeit fällt auch viel Arbeit mit Gewässerpflege und Elektroabfischen zur Bestandserhaltung an. Wenn die Mitte des Dezembers erreicht ist, kehrt endlich Ruhe ein und man kann die anstehende Pause geniessen.


jagende Meerforelle

Mit freundlicher Genehmigung von Lars Østergaard Jensen


Die Meerforellenfischerei im Bach gehört meiner Meinung nach zu der zeitaufwändigsten Fischerei. Da die Meerforelle sehr scheu ist, braucht man auch hier wieder Gewässer, die nicht so einem hohen Befischungsdruck ausgesetzt sind und man muss Zeit mitbringen - viel Zeit. Man muss viele unbequeme Sachen in Kauf nehmen und auch mal die Nacht durchfischen, auch wenn man die Hand nicht vor Augen sieht.

Es ist wirklich nicht jedermanns Sache sich in der Dunkelheit an sumpfigen Ufern zu bewegen, Zäune zu überwinden oder fast auf Hasen, Fasane oder anderes Getier zu treten, die dann plötzlich mit lautem Geflatter davon jagen. Da kann einem schon mal das Herz in die Hose rutschen. Besonders faszinierend ist es, wenn man die Bugwellen in der Dämmerung schieben sieht oder wenn es plötzlich platscht, so als wäre eine Kuh ins Wasser gefallen. Diese Fischerei ist unendlich spannend und unvergesslich.


früh am Morgen
früh am Morgen

Auch wenn diese Fischerei mit Unbequemlichkeiten verbunden ist, so ist sie doch absolut faszinierend, denn irgendwann bekommt man auch seine Belohnung. Es ist aber nicht so, das einem die Fische gerade an den Haken springen, sondern harte Arbeit, sehr harte Arbeit. Ich glaube es ist wesentlich schwieriger eine Meerforelle zu erbeuten, als einen Lachs.

Aber wenn es läuft, kann man auch mal 2 Fische pro Tag fangen, gewöhnlich fährt man aber mehrere Nullrunden. Ich hatte einmal grosses Glück und fing in 4 Fische in 4 Tagen, aber dieses liegt Jahre zurück und war wohl einmalig. Ich denke einmal, wenn man 7-10 Besuche am Wasser hatte und eine Meerforelle erwischt, dann kann man zufrieden sein.


ein Versuch ist es wert
ein letzter Versuch

Ich habe gute erfolgreiche Fischerkameraden, die wohnen in Wassernähe eines norddeutschen Meerforellenflusses und waren ca. 40 X am Bach und haben 2 Meerforellen gefangen. Dafür fingen im letzten Jahr der Eine 7 und der Andere 8 Fische bei etwa gleichem Einsatz. Etwas günstiger fällt die Bilanz in Dänemark aus, wo ja wesentlich mehr für diese Fischart getan wird.

Hier kenne ich Einheimische, welche es im Schnitt bei 3 Besuchen auf einen Fisch bringen, aber leider sind diese Top-Gewässer nur einer kleinen Anzahl Ortsansässiger vorbehalten, welche ihre Fangplätze auch genauestens kennen. Meerforellen kommen in fast allen Gewässern mit Abfluss zur Nord- und Ostsee vor, man muss nur danach fischen und irgendwann passiert es.


seatrout habitat
hier fühlen sich die Mefos wohl

Mein grösstes Erlebnis hatte ich während der besagten 4 Tage und konnte einen Meerforellenbock mit 94 cm Länge fangen, geschätztes Gewicht ca. 12 kg. Da dieser Fisch bereits stark verfärbt war, wurde er ohne zu zögern wieder seinem Element übergeben. Leider hatte ich an diesem Tag keine Kamera dabei. Der nächstbeste Fisch hatte eine Länge von 86 cm und 8.3 kg. Die meisten Fische liegen aber eher so bei 2-4 kg, obwohl auch Fische in der Klasse 5/6 kg vorkommen. Schöne Fische für die man die Strapazen gerne in Kauf nimmt.

Wie ein Sechser im Lotto

Zu den Highlights meiner Meerforellenfischerei gehört der Fang auf Trockenfliege während der Maifliegenzeit. Dies ist schon ein grossartiges Ereignis im Leben eines Fliegenfischers, denn so etwas ist mir in 40 Jahren nur sieben Mal gelungen. Das bedeutet, statistisch kann ich alle sechs Jahre so einen Fang machen, und das ist schon fast wie ein Sechser im Lotto! Auf der Webseite von Herrn Janousch www.finearts-flyfishing.de  unter Testberichte gibt es einen Erlebnisbericht darüber. Meine Fische auf Trockenfliege wurden sowohl in Schleswig-Holstein als auch in Dänemark gefangen und waren so zwischen 2 und 3.9 kg.


Meerforelle auf Trockenfliege gefangen
Meerforelle mit der Trockenfliege gefangen

Es gibt aber auch Ausnahmen in der Grösse. So fing Freund Gerhard aus Dänemark eine sagenhafte Meerforelle von 78 cm Länge und 13 Pfund mit der trockenen Maifliege beim normalen Fischen auf Bafos. Dieses sind besondere Fänge die hin und wieder mit der Trockenfliege gelingen, aber es sind Sternstunden auf die man wieder lange warten kann. Im Bekanntenkreis gibt es mehrere Personen denen das Gleiche widerfahren ist. Die meisten dieser Fische wurden fast ausschliesslich während der Maifliegenzeit gefangen, denn welcher Fisch kann da schon widerstehen, wenn einem die dicken Danicas vor der Nase flattern.

Abhängig vom Gewässertyp

Wie mir der dänische Autor und Bilderkünstler  Thomas Weiergang während der grössten skandinavischen Fliegenfischermesse des FFFD 2011 in Kolding in seinem sehr interessanten Vortrag "Havørred på tørflue" und im persönlichen Gespräch mitteilte, ist es gar nicht so selten, das er und seine Fischerfreunde in den vielen ginklaren Gewässern Himmerlandes regelmässig Meerforellen mit der Trockenfliege fangen.

Meerforelle im Spätsommer

Meerforelle aus Himmerland - mit freundlicher Genehmigung von Thomas Weiergang


Das verwunderliche daran, ich fing meine Fische fast alle während des Maifliegenschlupfes im Mai/Juni und er alle seine Mefos mit normalen Eintagsfliegen-Imitationen sowie auf Foamfliegen ausschliesslich in der wärmsten Zeit im Juli/August. Also zu einer Zeit, in der die Bäche wenig Wasser führen und daher normalerweise sehr wenig geht. Der Vorteil daran ist, das diese Gewässer dann kaum gestört werden und das ist auch entscheidend für eine erfolgreiche Pirsch.

Wir waren aber beide überrascht, denn jeder glaubte, dieses wäre nur in dem Zeitraum möglich, indem man bisher die eigenen Erfahrungen gemacht hatte. Thomas Gründe sind einleuchtend, denn gerade in dieser Zeit ist das Wasser in den Fjorden sehr warm und die Meerforellen ziehen in die kühleren sauerstoffreicheren Bäche und setzen ihre Fressorgien hier fort. Sie verhalten sich also ganz wie gewöhnliche Bachforellen und steigen nach den vorkommenden Insekten. Sie sind also gekommen um zu fressen und das macht die Sache spannend.

Durch unseren Austausch sind wir beide zu der Erkenntnis gekommen, das man diese prächtigen Fische fast während der gesamten Saison mit der Trockenfliege fangen kann, jedoch die lokalen sehr unterschiedlichen Gegebenheiten zu berücksichtigen sind. So war bei meinen Fängen oftmals ein vorheriger Wasseranstieg zu verzeichnen, der dann die ersten regulären Aufsteiger in den Bach gezogen hat. Diese frischen blanken Aufsteiger interessieren sich aber üblicherweise nur für einen kurzen Zeitraum für die Angebote und danach lässt das Interesse dann deutlich nach. Glücklicherweise fällt diese Periode für mich in die Maifliegenzeit, welches die spannendste Zeit im Jahr ist, in der man auch die Chance für einen Traumfisch hat.

In dem Fall von Thomas liegt es sicher an dem Gewässertyp, der während des Hochsommers in einem aufgewärmten und damit sauerstoffarmen Fjord endet und deshalb die Topzeit für die Trockenfliege gerade dann hat. Meine Gewässer, in denen ich mit der Trockenfliege auf Meerforellen Erfolge hatte, haben alle ihren Abfluss direkt ins Wattenmeer und fast nur Fische während der Maifliegenzeit hergegeben, bis auf eine einzelne Ausnahme im Oktober. Dieses war ein Fisch, der ständig am nympfen war, dann aber doch der Trockenfliege nicht widerstehen konnte.

So komme ich persönlich zu der Annahme, das jeder Flusstyp seine eigenen verschiedenen begrenzten Perioden besitzt und absolut von optimalen Bedingungen für erfolgreiches Fischen abhängig ist. Es ist ganz sicher möglich, fast während der gesamten Saison in den unterschiedlichen Gewässertypen mit ihren ganz individuellen Perioden und Schwierigkeitsgraden den Traumfisch mit der Trockenen zu fangen.

Man muss dabei aber mit den lokalen Bedingungen absolut vertraut sein und sehr viel Zeit mitbringen. Bei den wenigen frühen Aufsteigern im Mai kann es statistisch schon einmal 100 Besuche am Gewässer bedeuten, um einen dieser herrlichen Fische beim Steigen beobachten zu können. Dagegen sind die Sommerfische aus dem Fjord wohl leichter zu erbeuten, denn ich habe schon von mehreren Fischen pro Tag gehört. Aber für mich ist so ein wirklich mühsam erkämpfter Fisch die absolute Krönung und bietet höchste Zufriedenheit.


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Lachsfischen

Meine Lachsfischerei findet hauptsächlich in Norwegen statt. Ich bin seit 1976 an sehr vielen Lachsflüssen mit wohlklingenden Namen wie Driva, Eira, Flåmelv, Aurlandselv, Surna, Orkla, Gaula, Stjørdal usw. , gewesen, jedoch bin ich einfach seit 1980 in Trøndelag an der Gaula hängen geblieben.

Zusätzliche Touren führten mich nach Schottland an Tay und Tweed, sowie nach Kanada. Ich durfte am Tay in Stanley fischen, wo dann mittags beim Poolwechsel plötzlich der Rolls Roice von Mr. Miller vor der Fischerhütte stand. Am Tweed konnte ich an so berühmten Strecken wie Kelso fischen mit den Traumpools wie Junction und Hempseedford. Unterkunft war in dem Traditionshotel Ednam House, direkt mit Blick auf den Tweed und im Hintergrund Floor Castle. Hier hat es uns an nichts gemangelt, wir hatten sogar 2 Gillies zur Verfügung.

Hier hat Marion ihren ersten Lachs gefangen und sie wurde hier vom Lachsvirus infiziert. Ein Traum der wohl in der heutigen Zeit nicht mehr bezahlbar ist, aber ich bin froh das wir uns dieses Erlebnis gegönnt haben, denn was man hatte, kann einem keiner mehr nehmen. Eine weitere Tour ging wieder zum Tay an die Strecke von Lord Kircock. Auch hier war alles wieder traumhaft. Dann gab es noch eine weitere zusätzliche Traum-Tour in den kanadischen Regenwald, wo ich dann in 14 Tagen so viele Lachse fing, für die ich sonst in Norwegen 10 Jahre gebraucht hätte.


König der Fische

Blanker Grils und ein glücklicher Fischer - mit freundlicher Genehmigung von Thomas Weiergang


Da wir nun seit vielen Jahren immer wieder unseren Fluss besuchen, kennt man die Leute im Tal und hat entsprechende Verbindungen und Beziehungen. So kommen wir seit Jahren immer wieder und fischen bei Familie Rogstad, sowie an anderen privaten Strecken, an denen freie Ruten vorhanden sind.


Endlich
Endlich der lang ersehnte Anbiss

Alles andere hat wenig Sinn und man erlebt nur Frust und hat die Nase sicher bald voll. Es macht einfach keinen Spass an überlaufenen Strecken mit freiem Kartenverkauf zu fischen, denn hier sind die Fangaussichten auch nicht besonders hoch. Es kommt hier wirklich nicht auf Massenfänge an, aber etwas Ruhe beim Fischen sollte es schon sein. Glücklicherweise habe ich inzwischen Zugang zu einer kleinen feinen Fliegenfischer Gemeinde mit traumhaften Strecken gefunden - und so etwas ist extrem schwierig.


gut gerüstet
gut gerüstet

Leider gibt es einen negativen Trend, denn alle wollen Grosslachse fangen und die Nachfrage treibt die Preise enorm in die Höhe. Und die meisten Eigner wollen sich hier einen gehörigen Teil vom Kuchen abschneiden. So stiegen die Preise auf einigen Strecken in kurzer Zeit um 100%. Einige Tageskartenpreise mit freiem Verkauf ohne Limit liegen schon bei 500 Nkr. und sind ihr Geld absolut nicht wert. Immer mehr Zwischenhändler pachten Strecken an und geben sie für satte Gewinne weiter. So etwas sollte es nicht geben, der Landmann sollte der einzige Kassierer sein.


Marion Ringhölen
Marion befischt Ringhølen

Leider sind die Ergebnisse eines Flusses durch das Internet so transparent, das sich jeder täglich danach richten kann, wo am besten gefangen wird. Durch das Internet ist diese Transparenz bestimmt kein Segen und sehr zum Nachteil für die anwesenden Fischer. Früher war alles viel besser, man wusste nicht ob und wann Fische da waren und man konnte ganz entspannt fischen.

Man hörte nur von Insidern wo und wann es gut war. Aber diese Ära ist wohl vorbei und immer mehr Geschäftemacher tummeln sich an den guten Flüssen und machen es dem kleinen Mann immer schwerer an halbwegs bezahlbare Strecken zu kommen. Lachsfischen entwickelt sich langsam zum Sport für Reiche und man überdenkt schon manchmal den Ausstieg aus dieser Fischerei, aber ich bin froh, die guten Zeiten erlebt zu haben.


im Unterstand
gemütliche Runde - Walter, Chris und Uwe

Es ist schon ein Traum mit Fischerfreunden am Pool zu sitzen, ein Feuer zu entfachen und Geschichten zu erzählen. Dann hin und wieder seine Leine zu entfalten oder auch einmal einen guten Fisch zu fangen. Egal ob der Freund fängt, man freut sich mit ihm. Die hellen Sommernächte in Norwegen mit glühendem Himmel sind einfach unvergesslich. Ebenso das Piepen der Austernfischer oder das Rauschen des Flusses.

Hier kann man unvergessliche Eindrücke sammeln und seien es nur die vielen Mücken und Knots die einem das Leben zur Hölle machen können. Trotzdem gehört sehr viel Charakter zum Lachsfischen, oder man hält es nicht durch. Man darf sich nicht durch negative Äusserungen von Mitfischern mitreissen lassen, sondern man muss positiv denken und durchhalten, aber auch viel Zeit mitbringen.


toller Himmel
Abendstimmung am Renna

Es ist ganz normal eine Periode von 14 Tagen zu haben, in der nichts geht, aber dann kann durchaus eine Woche kommen, in der man gleich 5 Fische fängt. Am Ende stimmt die Langzeit-Rechnung dann meistens wieder, wer pro Woche 1.5 Lachse fängt, kann sich glücklich schätzen. Es gab auch absolute Ausnahmen bei denen ich einen Wochenschnitt von 4.5 Fischen hatte, aber in der Regel liegt dieser eher bei 1-2 Fischen. Bei dieser Betrachtung wurden die verloren Fische bzw. Kontakte nicht mitgezählt.

Diese Zahlen wurden mir auch von Exclusiv Fischern bestätigt und ausserdem hat man an diesen Strecken auch keine Fanggarantie. Wenn ich meine Zahlen mit deren vergleiche, liege ich gar nicht so schlecht. Man kann schon grosse Erlebnisse haben und mittlere Lachse um die 6 kg können einen besseren Drill bieten als ein Fisch jenseits der 10 kg Marke. Wie so oft gehen die grössten Fische stiften. Es ist der absolute Wahnsinn wenn ein Bamse gleich nach dem Anbiss 100 m Schnur von der Rolle zieht und man hinterher rennen muss oder ihn auf Biegen und Brechen halten muss. So etwas vergisst man nie.


Marion legt die Leine aus
gut gelungener Wurf

Lachsfischen ist sehr anstrengend, besonders wenn man es über mehrere Wochen durchzieht. Dann will jeder längere Gang über die Steine wohl überlegt sein ob man noch einmal ein paar Würfe an Pool X machen sollte oder lieber nicht. 5 Stunden am Morgen, 5 Stunden am Abend und wenn was geht open End, das geht über Wochen an die Substanz und man fühlt sich ziemlich mitgenommen und ist froh die Saison beenden zu können. Etwas Gutes hat diese Fischerei aber auch, ich nehme bei jedem Urlaub so etwa 3 kg ab und die Klamotten passen wieder.

Lachsfischen kann sehr schön sein, aber auch Frust ohne Ende erzeugen. Besonders dann, wenn eh nichts läuft und die Mitfischer nerven. Ich habe oft erlebt, das sie sich nicht von der Stelle bewegen und immer auf die gleiche Stelle einprügeln oder wenn von der Gegenseite sich Fischer vor Einem hinstellen und fischen. So ist es häufig und die Leute glauben wohl, weil sie auf ihrer sogenannten exklusiven Seite 5X soviel bezahlen, sich alles erlauben zu können. Ich wünsche mir hier etwas mehr Kultur und Rücksichtnahme, dann haben alle etwas davon.


Dreampool
Dreampool

Mein persönlicher Rat: Wer noch nie auf Lachs gefischt hat, der sollte lieber die Finger davon lassen. Erstens ist die Ausrüstung nicht gerade billig und ausserdem kommen gewaltige Kosten für Unterkunft und Fischen dazu. Eine Fanggarantie gibt es ebenfalls nicht, selbst wenn man an guten Strecken fischen kann. Es ist ganz normal mehrere Jahre als Lehrjahre zu haben, bevor es endlich mit den Lachsen klappt. So ist es mir auch ergangen. Aber dann ist man verloren und will dieses Erlebnis wieder und wieder haben.


es hat alles gepasst
Es hat alles gepasst

Hier spielt auch die genaue Kenntnis der Standplätze bei den verschiedenen Wasserständen eine grosse Rolle, aber diese lernt man erst nach Jahren so richtig kennen. Ich selbst kenne Norweger, die noch nie einen Lachs gefangen haben, obwohl sie alles richtig machen. Wer eine Chance haben will, der muss eigentlich Minimum 2 Wochen Zeit haben oder besser noch 3 Wochen. 1 Woche birgt ein hohes Risiko nichts zu fangen und denjenigen die es trotzdem versuchen wollen, wünsche ich viel Glück. Aber passen Sie auf, gnadenlose Geschäftemacher bieten oftmals sogenannte Exklusiv-Strecken an, die eigentlich nichts wert sind.

Etwas zur Fang-Statistik

Es wird leider viel zu oft vollmundig für die Lachstrecken an der Gaula geworben und man müsste meinen, hier werden immer und jeden Tag nur die dicksten Lachse gefangen. Die Wahrheit sieht aber oft anders aus. Sicher ist die hervorgehobene Zahl von 350 gefangenen Lachsen einer Top Strecke eine imposante Zahl, jedoch darf man sich hier nicht von den vielen in Hochglanz-Magazinen und im Internet abgebildeten grossen und prachtvollen Lachsen blenden lassen.

Wenn man davon ausgeht, das an diesen Strecken bei guter Ausbuchung rund 30 Ruten pro Woche fischen, dann kommen statistisch bei 12 Fischerwochen in der Saison im Schnitt ca. 30 Fische pro Woche dabei heraus. Diese teilen sich dann die 30 Ruten, das macht dann gerade 1 Lachs pro Woche aus! Aber natürlich fängt nicht jeder dieser Gäste seinen Lachs, viele fangen nichts und nur wenige Experten fangen mehrere. Am Ende stimmt dann wieder die Statistik.


Marion mit Silber
Ein Traum wurde wahr - Marion mit 8.2 kg Silber

Wenn man da aber etwas differenzierter hinschaut, so hat man während der Primetime natürlich höhere Chancen. Bei Wochenfängen von ca. 80 Fischen (Topwochen) liegt der Rutenschnitt für diese Wochen dann bei ca. 2.5 Fischen. Diese Zahl kann auch hier wieder von wenigen getoppt, von anderen jedoch unterschritten werden.

Auch während der Primetime, in den sogenannten Top-Wochen, kann es gewaltige wetterbedingte Schwankungen geben, so das auch hier die Fänge unter dem Durchschnitt bleiben. Erwarten Sie also nicht all zu viel, die Zahlen lügen nicht. Der gemittelte Anteil der letzten 3 Jahre von gefangenen Lachsen über 7 kg liegt bei ca. 42%, wobei der Anteil der im Juni gefangenen Grosslachse etwa 2-3 mal höher ausfällt, als im Rest der Saison.


Es war eine gute Nacht
Fang einer Nacht zu zweit

Die Zahlen sind ja inzwischen so transparent, das sie jeder nachvollziehen kann. Nachvollziehen kann ich jedoch nicht die Aussage des grossen Meisters, der mir einmal beim Einkauf in Støren über den Weg lief und meinte, meine 5 gefangenen Fische in einem Zeitraum von 3 Wochen wären aber ein schlechtes Ergebnis. Ich bin aber mit dem Ergebnis absolut im Limit und zufrieden und stelle immer wieder fest, das andere Top Strecken im Schnitt auch nicht sehr viel mehr hergeben, obwohl man hier mehrere Tausend Euro für die besten Wochen hinlegen muss.

Zugegeben, hier hat man sicher eine stressfreie feine Fischerei, aber ist dieser Preis wirklich gerechtfertigt? Ich habe jedenfalls an bezahlbaren Strecken auch immerhin Wochenfänge von bis zu 5 Lachsen gehabt, was durchaus der Statistik entspricht. Über Jahre hinweg kommen so bei meiner Fischerei pro Fischwoche 1-2 Fische heraus und damit kann ich sehr gut leben. Seien Sie also nicht zu leichtgläubig und lassen Sie sich nicht durch übertriebene Werbung mit Riesen-Lachsen verführen, denn die Wahrheit sieht oft anders aus. Wer massiv wirbt, hat es bitter nötig.

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Meerforelle an der Küste

Diese Fischerei betreibe ich hauptsächlich im zeitigen Frühjahr und dann meistens an der dänischen Küste, denn die deutsche Küste ist zu dieser Zeit gnadenlos überlaufen. Ich stelle mich hier nicht gerne zwischen 10 oder sogar noch mehreren Anglern auf, welche sich nicht von der Stelle rühren und die Hotspots vehement in Beschlag nehmen. Ich fische gerne eine Strecke durch und suche die Fische, deshalb weiche ich meisten hier nach Dänemark mit mehreren Hundert Km Küstenstrecke aus.

perfekter Abend
perfekter Abend

Hier ist die Fischerei noch etwas entspannter, jedoch werden auch hier, mit steigender Tendenz, die bekannten Topplätze überwiegend von deutschen Touris belagert. Oft treten mehrere Gruppen zu viert auf, welche dann zusammen klumpen, sich so gut wie nicht bewegen und die Angelstrecke regelrecht abriegeln. Man kann daher den Unmut der dänischen Lokalbevölkerung nachvollziehen, wenn Fremdlinge sich hier so aufführen. Aber zum Glück sind hier noch genügend andere Angelplätze zum Ausweichen vorhanden.

dänischer Fjord
am schönsten Fjord Dänemarks - hier gibt es noch reichlich Platz

An dieser Stelle möchte ich auf das Forum  www.leidenschaft-meerforelle.de  hinweisen. Auf der Unterseite "Küstenknigge", unter der Rubrik "Umgang mit Anglern" und "Grenzüberschreitung" spricht mir der Betreiber Alex aus der Seele. Dieser Küstenknigge sollte auf jeden Fall beherzigt werden, damit nicht unnötig Stress aufkommt. Aber selbstverständlich sollte sich jeder auch an alle anderen hier gezeigten Gebote halten.


es wird schwierig
es wird schwierig

Die Fischerei an der Küste ist sehr spannend und man kann hier sehr schöne Erlebnisse haben. Die erste wärmende Frühjahrssonne ist sehr wohltuend, das leise Rauschen des Meeres, die vielen Stimmen der Seevögel, oder man sichtet dicht unter Land eine Gruppe Schweinswale oder sieht die Silberbarren auf Raubzug, tolle Sonnenuntergänge, alles dies ist Balsam für die Seele.

Und wenn man dann noch einen der begehrten Silberbarren fangen darf, dann ist der Tag perfekt. Wenn man das Glück hat, die Seeringelwürmer anzutreffen, dann sieht man sehr oft viele Fische an der Oberfläche und das ist schon ein Erlebnis für sich. Die Fische laufen sehr oft bis auf wenige Meter an den Strand heran und man sollte höchstens knietief ins Wasser steigen. Man muss wirklich kein Weitwurf-Experte sein um hier Fische zu fangen.


Forelhogna
einfach nur herrlich

Auch bei dieser Fischerei kann man Tage erleben wo nichts geht, aber sehr oft hat man auch Tage wo richtig was geht. Anfasser hat man relativ häufig, aber zum Glück bleibt nicht jeder Fisch hängen, und das ist auch gut so. Man kann an guten Tagen sicher mehrere Fische fangen, aber es sind auch oft untermassige und schlanke oder noch gefärbte Fische dabei. Man fängt aber auch richtige Überspringer oder schon wieder vollgefressene Kraftpakete.

Mein bester Tagesfang waren einmal 13 Fische, aber dieses war ein Ausnahmefang und ist nicht die Regel. Ich habe Tage mit mehreren strammen Fischen so zwischen 50 und 60 cm erlebt, aber auch dieses ist nicht jedesmal so. Meine Grössten lagen bei 68 cm, aber gewöhnlich fange ich mit der Fliege eher die Grösse 45-58 cm. Fischerkollegen fingen hin und wieder auch Fische zwischen 5 und 8 kg, solche Fänge sind mit der Fliege selten aber nicht unmöglich.


traumhafter Abend
traumhafter Abend

Nach meinen Beobachtungen werden leider viel zu viele Fische entnommen, die gerade das Mindestmass von 40 cm erreicht haben. Meiner Meinung nach sollte man das Mindestmass auch auf 50 cm hochsetzen, denn die meisten Fische haben bis zu dieser Grösse noch nicht am Laichgeschäft teilgenommen. Es könnten noch bessere Bestände vorhanden sein, wenn diese Fische jedenfalls einmal an der Arterhaltung teilnehmen könnten.

Diese Fischerei am Meer ist kurzweilig und man kommt ungleich schneller zum Erfolg als bei der Fischerei in der Au. Wenn man denn von Erfolg gekrönt ist und einen Silberbarren mit losen Schuppen an den Strand legen kann, dann ist die Welt wieder in Ordnung und die vielen Hundert Würfe und der schmerzende Rücken sind vergessen.


Kormoran
wenn nur diese Kameraden nicht da wären

Allen Anfängern rate ich einen Guide zu nehmen, mindestens einen Tag oder auch 2 halbe Tage. Jedoch ist hier Vorsicht angeraten, denn auch hier tummeln sich gnadenlose Geschäftemacher, welche die Unwissenheit der Angler ausnutzen. Ich meine hier die deutschen selbsternannten Guides, die ihren Wohnsitz noch nicht einmal in der Region haben.

Die Angler werden sowieso nur an die bekannten Stellen gekarrt und werfen sich die Arme lang und dafür werden sie richtig abkassiert. Leider meinen hier einige schwarze Schafe diesen Service leisten zu können, bloss weil sie einmal ein paar Fische gefangen haben. Sie sollten hier nur lokalen Guides vertrauen, welche ihr Gebiet genau kennen. Diese kann man in Dänemark oft bei den örtlichen Touristbüros oder Angelvereinen zu fairen Preisen buchen.

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Etwas für die Umwelt - Gewässerpflege

Jeder verantwortungsbewusste Fischer sollte etwas zum Erhalt bzw. Verbesserung der Umwelt leisten. Wer der Natur etwas nimmt, sollte es ihr auch in irgendeiner Form zurückgeben. Für mich und viele meiner Fischerfreunde und Club-Mitglieder ist dieses eine Selbstverständlichkeit. Es ist für mich nicht ungewöhnlich, wenn ich mich an 10 oder mehr Arbeitsdiensten freiwillig beteilige. Hier gibt es sehr vielfältige Aufgaben, so z.B. das elektrische Abfischen an verschiedenen norddeutschen Auen, wo Laichfische für die Aufzucht von eigener Brut gefangen werden.


E-Fischen
E-Fischen in Norddeutschland

Kein leichter Job, bei widrigen Wetterverhältnissen im kalten Bach herumzustapfen, vielleicht sogar noch bei Schneetreiben, Frost oder anderem norddeutschen Schietwetter. Das geht dann meistens an den Wochenenden von Ende Oktober bis Anfang Dezember und das Wetter kann man sich sowieso nicht aussuchen. Wat mut, dat mut, wie man hier im Norden auf platt sagt.


Explosion
Explosion einer 90er MeFo

Weiter fällt dann das Aussetzen der Brütlinge aus unserer Fischzucht an. Dann Kommen irgendwann auch noch die Setzlinge dazu. Zur Bestandserhaltung werden auch noch einige Besatzfische eingebracht. So hat man einen sehr gemischten Bestand aller Grössen im Gewässer. Diese Massnahmen sind absolut unerlässlich, denn in den Gewässern mangelt es meist an genügend Kiesbetten um einen grossen natürlichen Bestand zu produzieren.


die eigene Brut
die eigene Brut


Aufnahme von Jürgen Z.
soweit soll die Brut sich einmal entwickeln

Frühere Gewässerausbaumassnahmen haben sich negativ auf die Gewässerstruktur ausgewirkt und sind nur bedingt wieder reparabel. Aber mit einigen Massnahmen wie Einbringung von Totholz oder Strömungslenkern und Störsteinen lassen sich Kolke und Unterstände schaffen. Mit den Kiesbetten helfen wir ebenfalls etwas nach. Wir bringen Kiesschüttungen ein, die gut beim Laichgeschäft der Fische angenommen werden. Leider eignet sich hierfür nicht jede Stelle im Gewässer und daher ist der Platz für die Anlage neuer Laichbänke auch nur begrenzt.


Anlage von Laichbetten
Anlage neuer Laichbetten

Weiter fallen da allgemeine Gewässerreinigungen von normalem Umweltmüll an, sowie naturnahe Uferbefestigungen. Auch die Baumpflege der Uferränder nimmt einiges an Zeit in Anspruch. Vor der Laichzeit werden die Laichbetten, wenn nötig aufgelockert und von eingeschwemmten Ästen, an denen so ziemlich alles hängen bleibt, gesäubert.


Baumpflege
Baumpflege muss auch sein

Ein gutes gepflegtes Gewässer, in dem man auch einmal einen richtig guten Fisch fangen kann, kommt nicht einfach so daher. Dazu gehören die angesprochenen Massnahmen, sowie auch ein schonender Umgang mit den gefangenen Fischen (widerhakenlos) und eine sehr begrenzte Entnahme mit Augenmass bzw. wo erlaubt auch Catch & Release. Man sieht schon, Fischengehen allein reicht nicht, denn von nichts kommt nichts.


Wildling
wild aufgewachsener Setzling

Optimal gehegte Gewässer vertragen einfach nicht die breite Masse an Anglern und können daher auch nur einer sehr kleinen Truppe von verantwortungsvollen Idealisten zugänglich sein.
Für diese Tatsache sollte ein jeder Verständnis haben.

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Fjell-Wandern

Nur auf Lachs fischen ist stupide und ein richtig guter Ausgleich, bei dem man wieder Kraft schöpfen kann, ist das Wandern im Fjell. Nach schwierigem Aufstieg und Erreichen des Toppen sieht man die Welt mit anderen Augen. Es ist einfach nur herrlich hier oben und man kann die Berge und das Tal aus einem völlig anderen Blickwinkel erleben. Die Ruhe und die Aussicht sind Balsam für die Seele. Nur der Wind säuselt hier und man hört ein paar Vögel oder trifft ein paar Schafe, ansonsten herrscht absolute Stille.


Forelhogna
steiler Anstieg zum Forelhogna

Ein Picknick in 1000m Höhe oder mehr und ein Schluck Wasser aus der Natur ist ein unvergessliches Erlebnis. Hier hat die Natur auch einige Leckereien zu bieten, von wilden Erdbeeren und Blaubeeren bis Moltebeeren und wem danach ist, der kann ein frisches Bad im Fjellvatten nehmen. Ich kann nur jedem raten, so eine Tour auch einmal zu machen und danach muss man es jedes Jahr wieder haben. Wir sind auch erst in den letzten Jahren dazu gekommen und bedauern, das wir es nicht schon viel eher getan haben.


Elghoegde
wohlverdienter Drum

Inzwischen haben wir eine wirkliche Extrem Tour mit steilem Anstieg zum Toppen, langer Tour in der Villmark Elchhöhe zum Rogstad Sæter und einem steilen Rückmarsch über einen ganz alten zugewachsenen Weg, der mehr einem altem Schmelzwasserabfluss glich, hinter uns gebracht. Diese Tour wird unvergesslich bleiben.

Die bisher schönste Tour war im Nationalpark Forelhogna, aber es folgen hoffentlich noch weitere spannende Touren. Wir möchten hiermit ganz besonders Erling und Anne Elin Rogstad danken, das wir uns hier anschliessen durften und hoffen auf ein fröhliches Wiedersehen in der Kieler Brauerei bei einem leckeren Gerstensaft.


Innerdalen
Im Innerdalen - Rendølsetra

Inzwischen haben wir neben den bereits erwähnten Touren weitere Ziele erwandert. So besuchten wir das Arnfin Fjell, Vass Fjell, Haukdal Fjell, Orkladalen, Drivadalen, Innerdalen, sowie die Gegend um Støren. Jede unserer Touren waren einfach traumhaft.

Wenn Sie weitere Bilder davon sehen möchten, dann wandern Sie doch durch die Galerien.


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